Taugen die Grünen als Volkspartei?Geschrieben von: Klaas Ockenga Freitag, den 28. Januar 2011 um 19:09 Uhr Oder: Was die Grünen über Deutschland denken und nicht tun Kommentar Wann erfolgt die grüne wählerische Tauglichkeitsprüfung? Bei und nach der Agenda haben die GRÜNEN Dank höherer Mächte einen eigenartigen Haken geschlagen, so dass der SPD-Hase, alleine von allen Wahl-Schrotkugeln getroffen, seit der BW im September 09 tief danieder liegt und immer noch siecht. GRÜN hält sich kurzweilig von der tumben Tagespolitik fern. Windstrom? Natürlich. Aber bitte ohne eine neue Leitung. Wie das gehen soll? Ist doch klar! Wie der Strom aus der Steckdose. Sie wollen alles, was leicht verständlich ist, mit Methoden die niemand verstehen muß. Die politische Homöopathie ist ihre Methode. Das Versprechen, dass allein der grüne Glaube Problem-Berge versetzen kann, ist ihr Markenzeichen. Wasserstoff als Perpetuummobile der Energiezukunft? Aber selbstverständlich. Sonnenstrom aus Libyen, der Sahara? Das Beste was es gibt. Übertragungsverluste, was ist denn das? Für immer die Durchleitung durch Tunesien, die Zustimmung der Nomaden? Die müssen nur überzeugt werden. Mit gutem Willen und grünem Zureden ist das möglich. Sie wissen was sie wollen, aber nicht wie es sinnvoll geht. Mit diesen politischen Peanuts sollen sich doch gefälligst die beiden echten Volksparteien abplagen. Ihre Ziele sind nicht das tägliche politische Brot-Geschäft. Zu gerne vergessen Sie, was den Wähler morgen hungern lässt. Sie frönen Generationsproblemen mit Laufzeiten, die sich eines jeden kurzlebigen Wählergedächtnisses entziehen. Wie praktisch! Bei Bedarf, lassen sich diese Langzeitthemen problemlos durch den Schleier des Vergessens entsorgen. So geschehen mit dem Biodiesel, mit dem Ethanol, das jetzt die Lebensgrundlagen der Ärmsten raubt. Auch die nachwachsenden Ölfrucht-Rohstoffe, für die weltweit die Wälder der Welt büssen müssen, auch dafür waren sie mal begeistert. Jetzt hat das Thema ausgedient. Sie sind nicht mehr zuständig. So einfach ist Politik. Man suche sich ein Thema, das dem ach so naturverbundenen deutschen Gemüt gefällt. Versehe es mit allen Horrorerwartungen (Waldsterben, Krötenwanderung) und schon kann man sich jede grüne Brücke bauen, die beizeiten für eine volksgefällige Flucht nach vorne taugt. So kommt man dann problemlos mit jedem grünen Molch, mit jeder seltenen Mopsfledermaus aus dem erbarmungslos hellen öffentlichen Licht über das Dunkel der Nacht des Wählervergessens zu neuen Wahl-Nischen der Anerkennung und des Wohlwollens. Diejenigen, die die eigenen idealisierten grünen Sehnsüchte immer noch für bare machbare Münze nehmen, sind so dann per Placebo bis zur nächsten Wahl versorgt. Ist diese politische Pseudoarznei eines Tages am Ende der Weisheit, weiss der Wählerpatient nicht mehr, was ihm in graugrüner Vorzeit eigentlich versprochen wurde. Dann kommt absolut sicher von den Grünen und von den von ihnen Verführten die rasiermesserscharfe Schuldzuweisung an die politischen Ärzte der Volksparteien: Die, nicht die Grünen, sind dann alle total unfähig. Kapiert? |



