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Krankenhaus Hetzelstift

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Bei ihrem Besuch im Hetzelstift konnten sich christdemokratische Kommunalpolitiker wieder einmal von der positiven Entwicklung überzeugen, die das einst städtische Neustadter Krankenhaus seit seiner Privatisierung 1981 genommen hat. Bei ihrem Besuch im Hetzelstift konnten sich christdemokratische Kommunalpolitiker wieder einmal von der positiven Entwicklung überzeugen, die das einst städtische Neustadter Krankenhaus seit seiner Privatisierung 1981 genommen hat. Das Haus der Grund- und Regelversorgung mit seinen 371 Betten zeigt sich mit seinen diversen Fachdisziplinen/Kliniken, der personellen und technischen Ausstattung hervorragend aufgestellt, urteilten Mitglieder der Stadtratsfraktion unter Leitung ihrer Fraktionsvorsitzenden MdL Brigitte Hayn.

Der Hinweis auf unbefristete Arbeitsverträge am Standort und die Bereitschaft, gerade in Neustadt einen deutlichen Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung von pflegerischem wie ärztlichem Personal zu setzen, wurde von den Christdemokraten ausdrücklich gewürdigt. Hayn: "Heutzutage ist es nicht selbstverständlich 180 Auszubildende zu haben." Am Bildungszentrum Hetzelstift (BiKH) werden derzeit 150 Personen in Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet, 30 weitere machen eine Ausbildung als Operations-Technische Assistentinnen und Assistenten. Dazu kommen Fachweiterbildungen in Anästhesie und Intensivpflege (25), Operativer Funktionsbereich (20) und Praxisanleiter (24). Kooperationspartner des BiKH sind dabei Klinken und Krankenhäuser in Mainz, Ludwigshafen, Speyer, Alzey, Worms, Sulzbach, Pirmasens und Schwetzingen sowie Sozialstationen und Pflegeheime. Durchschnittlich 50 Prozent der Auszubildenden bekommen anschließend einen Arbeitsplatz.

Für Kommunalpolitiker von besonderem Interesse sind die wirtschaftlichen Daten dieses mit 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Neustadt und Umgebung sehr wichtigen Arbeitgebers: Laut Marienhaus GmbH betrug der Jahresumsatz 2006 des Hetzelstiftes 47 Millionen Euro, die Personalkosten schlugen mit knapp 28 Millionen Euro zu Buche. Investiert wurden in Neustadt und der Region im vergangenen Jahr über fünf Millionen Euro, davon allein 1,8 Millionen in Baumaßnahmen.

Um eine positive Entwicklung auch in der Zukunft gewährleisten zu können, strebt das Hetzelstift eine Zertifizierung als Gefäßzentrum und die Einrichtung eines Wundzentrums an.

Ein besonderes Anliegen als christlichem Träger ist der Marienhaus GmbH die medizinische Betreuung von Schwerstkranken in einer menschlich-persönlichen Atmosphäre und die würdige Begleitung sterbender Patienten: der Schwerpunkt "Palliativmedizin" werde weiter ausgebaut, und nach den Angeboten von ambulantem Pflegedienst und ambulantem Hospiz gebe es derzeit Überlegungen für ein stationäres Hospiz in Neustadt an der Weinstraße. Allerdings sei das entsprechende Finanzierungssystem noch offen.