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Senioren-Union will Klagen gegen Kitas und Kinderspielplätze erschweren

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Gemeinsame Sitzung der Vorstände aus Hessen und Rheinland-Pfalz

Hammer und Gerling wollen Klagen gegen Kitas und Kinderspielplätze erschweren

Die Landesvorstände der Senioren-Union Rheinland-Pfalz und Hessen haben in einer gemeinsamen Sitzung heute in Mainz den Vorschlag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Kitas und Spielplätze in Wohngebieten zu zulassen, nachdrücklich begrüßt. Sie werden die Bundesregierung auch darin unterstützen, Klagen gegen Kitas und Kinderspielplätze zu erschweren. Damit distanzierten sich die beiden rechts- und linksrheinischen Landesverbände von der Position des Landesvorsitzenden der Senioren-Union in Nordrhein-Westfalen.

 

„Der Lärm spielender Kinder ist keine schädliche Umwelteinwirkung, sondern ein Weckruf für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, erklärte Helga Hammer, Vorsitzende der Senioren-Union Rheinland-Pfalz. „Wir sind eine Union der Generationen, wenn wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln wollen.“ Der Vorsitzende der Senioren-Union Hessen, Alfons Gerling MdL, ergänzte: „Wer Kinderlärm als lästig empfindet, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Mit Blick auf die demografische Entwicklung müssen wir gerade in Deutschland über jedes Kind froh und dankbar sein.“