CDU bleibt bei Integrierter Gesamtschule für das Schulzentrum im BöbigGeschrieben von: Ingo Röthlingshöfer Dienstag, den 31. August 2010 um 07:23 Uhr Ein PositionspapierDas Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur wird aufgefordert, durch Genehmigung zum nächstmöglichen Der Entscheidung des Neustadter Schulträgers für eine IGS ist eine monatelange intensive und auch kontroverse Diskussion in den unterschiedlichen bildungsrelevanten Strukturen der Stadt vorausgegangen. Beide Schulen, Haupt- und Realschule mit Schulleitung, Gesamtkonferenz, Schulausschuss und Elternvertretungen, haben sich, ausgehend von weit auseinander liegenden Positionen in der Frage Realschule Plus, auf die IGS geeinigt. Die Politik hat über alle Grenzen hinweg diese Initiative positiv aufgegriffen. Die durchgeführte Elternbefragung und das Bild in der öffentlichen Diskussion zeigten mit ihrer zustimmenden Resonanz, dass es einen eindeutigen Elternwillen für eine Integrierte Gesamtschule in Neustadt an der Weinstraße gibt. Und schlussendlich hat die ADD, der verlängerte Arm des Ministeriums vor Ort, nicht nur den Weg der Antragstellung konstruktiv und fördernd begleitet, sondern auch bereits konkrete Maßnahmen zur Umsetzung auch mit den Schulen und deren Kollegien besprochen. Die ablehnende Argumentation des Landes ist in wesentlichen Punkten aus folgenden Gründen nicht stichhaltig:
Auch wenn die künftige gymnasiale Oberstufe der IGS zur Funktionsfähigkeit rund 40 Schüler von außen aufnehmen müsste, besteht aktuell ein massiver Nachfrageüberhang in der gymnasialen Oberstufe der Berufsbildenden Schule (BBS), der sich zum Teil umlenken lässt. Keines der drei Gymnasien wird existenzbedrohend Oberstufenschüler verlieren. Erklärtes Ziel der Bildungspolitik ist eine steigende Abiturquote. Dieses entspricht auch den Wünschen der Eltern und wird somit weiterhin für eine kontinuierliche Nachfrage nach gymnasialen Oberstufenplätzen sorgen. |




Termin der Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) im Schulzentrum Böbig in Neustadt an der Weinstraße zum nächstmöglichen Termin zuzustimmen.